Der heiße Krieg im Nahen Osten wird die Erholung der deutschen Wirtschaft im günstigsten Fall nur leicht verzögern. Derzeit liegen die BIP-Prognosen der Institute für 2026 in der Spanne zwischen plus 0,5 und plus 1,0 Prozent und für 2027 bei plus 0,8 bis plus 1,4 Prozent. Der Konsum trägt maßgeblich zur Erholung bei. Die Finanzpolitik ist 2026 und 2027 expansiv ausgerichtet und stabilisiert sowohl über den öffentlichen Konsum als auch über die Investitionen die weitere Entwicklung. Die industrielle Wertschöpfung wird bis zum Ende des Prognosezeitraums noch nicht wieder das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht haben. Derzeit deutet sich kein rasches Ende des Konflikts an. Die Politik muss daher auf die Gefahr anhaltender wirtschaftlicher Belastungen vorbereitet sein und bei Bedarf stabilisierend eingreifen.
Mit Ralf Rukwid, IG Metall VorstandDie Zeit der Multikrisen setzt sich fort, die Unsicherheit ist zurück. Der neue Energiepreisschock treibt Produktionskosten, frisst Kaufkraft und verschärft die Lage für Beschäftigte undBetriebe. Inflationsrisiken nehmen zu, Lieferketten wackeln. Steigende Preise, schwacher Außenhandel und gebremster Konsum prägen ein Umfeld, in dem wirtschaftliche Planbarkeit zunehmend verloren geht.- Welche direkten und indirekten wirtschaftlichen Risiken gehen vom Iran-Krieg aus?- Wie stark trifft der geopolitische Schock unterschiedliche Weltregionen – und- Insbesondere die exportorientierte deutsche Industrie?- Welche spezifischen Betroffenheiten ergeben sich aus Branchenperspektive?
++ More and More International Workers Are Getting Involved in IG Metall ++ How Workers Set Up a Works Council –and What It Has Done for Them ++ Christiane Benner on Global Union Work and Jobs Being Relocated Abroad ++
++ Immer mehr internationale Beschäftigte engagieren sich in der IG Metall ++ Wie Beschäftigte einen Betriebsrat gründeten und was er ihnen bringt ++ Christiane Benner über weltweite Gewerkschaftsarbeit und Verlagerungen ins Ausland ++
Der Vorteil für IG Metall-Mitglieder in Leiharbeit. Flugblatt in bosnischer Sprache
Trotz eskalierenden Handelskonflikten und Unsicherheiten konnte die deutsche Wirtschaftsleistung mit einem leichten Plus das Jahr 2025 abschließen. Zwar fielen die Investitionen im vierten Jahr in Folge und auch die Warenexporte sanken bei gleichzeitig steigenden Importen. Jedoch konnte der Konsum die Verluste kompensieren. Realeinkommenszuwächse stärkten bei einer gleichzeitig leicht sinkenden Sparquote den privaten Konsum. Zum Jahresende gab es auch positive Signale aus der M+E-Industrie. Das Produktionsvolumen stieg im vierten Quartal und beendete den Abwärtstrend. Hoffnung auf eine anhaltende Trendwende macht der M+E-Auftragseingang, der im vierten Quartal um knapp 11 Prozent zulegte. Getrieben von kräftig steigenden Inlandsaufträgen profitierten vor allem Branchen, die Güter für militärische Zwecke herstellen.
++ KFZ-Azubis - Mitgliederzahl auf Rekordhoch ++ Betriebsratswahlen - Zwischen 1. März und 31. Mai wählen gehen ++ Tariftreuegesetz - Kein Lohndumping mit Steuergeld ++ Im Osten - Startschuss für eine moderne Tarifpolitik ++
Tischler- und Schreinerhandwerk: Löhne, Gehälter, Entgelte, Meistergehälter und Ausbildungsvergütungen
metall - Regionalseiten Niedersachsen und Sachsen-Anhalt März/April 2026