09.05.2023, 14:00 - 11.05.2023, 14:30
Altes Stahlwerk
Rendsburger Straße 81
24537 Neumünster
Nach schwierigen Corona-Jahren ist der Auftragsbestand für das Jahr 2023 in der Branche aktuell noch sehr gut, doch es zeichnen sich bereits geringere Auftragseingänge ab. Insbesondere mit Blick auf 2024 wird mit einem niedrigem bzw. noch weiter sinkendem Niveau an Auftragseingängen gerechnet. Erste Betriebe beginnen angesichts dieser Situation bereits jetzt mit Restrukturierungen.
Auf der Tagung wird daher thematisiert, wie Beschäftigung und Wertschöpfung in Deutschland in wirtschaftlich schlechteren Phasen gesichert werden kann. Wir diskutieren, mit welchen Instrumenten und Maßnahmen Zukunft angesichts der Fachkräftesituation gestaltet werden kann. Dabei rücken insbesondere Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebsräte nach Betriebsverfassungsgesetz und Tarifverträgen, aber auch die Mitbestimmung bei Instrumenten wie Kurzarbeit (§ 87 Nr. 3 BetrVG) und Zeitkonten (§ 87 Nr. 1 und 2 BetrVG) in den Fokus.
Die Diskussion erfolgt aufbauend auf verschiedenen Perspektiven zu aktuellen Trends in der Branche sowie der beschäftigungspolitischen und wirtschaftlichen Situation. Darüber hinaus werden wir uns mit den Arbeitsbedingungen von Auswärtstätigen in der Branche und zentralen, aktuellen politischen Weichenstellungen beschäftigten. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen und Ideen für die Interessenvertretung zum Umgang mit Auswirkungen auf die Beschäftigten und Standorte entwickelt. Ziel ist es, betriebliche und branchenpolitische Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Zur praxisorientierten Vertiefung findet eine Betriebsexkursion in der Fa. Oerlikon Neumag in Neumünster statt.
Vorgesehene Einzelthemen: