Jugendbildungsprogramm 2026 Baden-Württemberg
Darum zahlt sich die Mitgliedschaft in der IG Metall im wahrsten Sinne des Wortes aus. In diesem Flyer sind neben den neuen Entgelttabellen bis 2027 auch die gestiegenen Sonderzahlungen plus des jeweiligen Mitgliedervorteils enthalten. Darüber hinaus beschreibt er die Neuregelung zu den Branchenzuschlägen und nennt weitere gute Gründe, Mitglied zu werden.
Mit Ralf Rukwid, IG Metall VorstandDie Zeit der Multikrisen setzt sich fort, die Unsicherheit ist zurück. Der neue Energiepreisschock treibt Produktionskosten, frisst Kaufkraft und verschärft die Lage für Beschäftigte und Betriebe. Inflationsrisiken nehmen zu, Lieferketten wackeln. Steigende Preise, schwacher Außenhandel und gebremster Konsum prägen ein Umfeld, in dem wirtschaftliche Planbarkeit zunehmend verloren geht.- Welche direkten und indirekten wirtschaftlichen Risiken gehen vom Iran-Krieg aus?- Wie stark trifft der geopolitische Schock unterschiedliche Weltregionen – und Insbesondere die exportorientierte deutsche Industrie?- Welche spezifischen Betroffenheiten ergeben sich aus Branchenperspektive?
++ KFZ-Azubis - Mitgliederzahl auf Rekordhoch ++ Betriebsratswahlen - Zwischen 1. März und 31. Mai wählen gehen ++ Tariftreuegesetz - Kein Lohndumping mit Steuergeld ++ Im Osten - Startschuss für eine moderne Tarifpolitik ++
Der heiße Krieg im Nahen Osten wird die Erholung der deutschen Wirtschaft im günstigsten Fall nur leicht verzögern. Derzeit liegen die BIP-Prognosen der Institute für 2026 in der Spanne zwischen plus 0,5 und plus 1,0 Prozent und für 2027 bei plus 0,8 bis plus 1,4 Prozent. Der Konsum trägt maßgeblich zur Erholung bei. Die Finanzpolitik ist 2026 und 2027 expansiv ausgerichtet und stabilisiert sowohl über den öffentlichen Konsum als auch über die Investitionen die weitere Entwicklung. Die industrielle Wertschöpfung wird bis zum Ende des Prognosezeitraums noch nicht wieder das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht haben. Derzeit deutet sich kein rasches Ende des Konflikts an. Die Politik muss daher auf die Gefahr anhaltender wirtschaftlicher Belastungen vorbereitet sein und bei Bedarf stabilisierend eingreifen.
Positionspapier des IG Metall Branchennetzwerks Maschinen- und Anlagenbaufür gute und sichere Arbeit in der Branche
Trotz eskalierenden Handelskonflikten und Unsicherheiten konnte die deutsche Wirtschaftsleistung mit einem leichten Plus das Jahr 2025 abschließen. Zwar fielen die Investitionen im vierten Jahr in Folge und auch die Warenexporte sanken bei gleichzeitig steigenden Importen. Jedoch konnte der Konsum die Verluste kompensieren. Realeinkommenszuwächse stärkten bei einer gleichzeitig leicht sinkenden Sparquote den privaten Konsum. Zum Jahresende gab es auch positive Signale aus der M+E-Industrie. Das Produktionsvolumen stieg im vierten Quartal und beendete den Abwärtstrend. Hoffnung auf eine anhaltende Trendwende macht der M+E-Auftragseingang, der im vierten Quartal um knapp 11 Prozent zulegte. Getrieben von kräftig steigenden Inlandsaufträgen profitierten vor allem Branchen, die Güter für militärische Zwecke herstellen.
Trotz globaler Unsicherheiten zeigte sich der Welthandel überraschend robust. Auch Deutschland verzeichnete wieder leicht steigende Exporte, die aber nicht ausreichten, um die zuletzt stark gestiegenen Importe auszugleichen. Der Handelsüberschuss sank deutlich – vor allem wegen größerer Defizite mit Asien, während sich die Überschüsse in der EU stabilisierten. Die beschäftigungsstärksten M+E-Branchen Maschinenbau und Automobilindustrie verloren weiter an Kraft (minus 2,1 Prozent bzw. minus 3,8 Prozent Exportwert). Die US-Zollpolitik und eine spürbare Verschiebung der globalen Handelsströme setzen die deutschen Unternehmen unter Druck. Besonders dynamisch wachsen dabei die Einfuhren aus einem Land, das seine Rolle als wichtigstes Herkunftsland Deutschlands – insgesamt wie auch im M+E-Bereich – weiter ausbaut: China.