Betriebsrat: Eine Perspektive fürjunge Menschen!
2. Betriebsrätinnen-Tag der IG Metall, Berlin, 29. - 30. September 2016"Wer die Besten will, kann auf Frauen nicht verzichten"
Detlef Wetzel in der Neuen Ruhr Zeitung über das Managementverhalten bei Conti und Schaeffler und dass eine starke Unternehmensmitbestimmungimmer gut für Beschäftigung und Standortsicherung ist.
Maquet Cardiopulmonary will sein Werk in Hirrlingen und den Standort im Hechinger Gewerbegebiet„Lotzenäcker“ schließen. Die 260 Arbeitsplätze sollen ins badische Rastatt und ins türkische Antalyaverlagert werden.
Durch die Dienstleistungsrichtlinie und deren Umsetzung wird der wirtschaftliche Rahmen fürDienstleistungserbringer neu geregelt...
++ Krise in Europa: Jugendgipfel der EU-Gewerkschaften ++ Jugend in Europa: Neue Studie belegt Altbekanntes ++ Bildungsproteste: Münchner Schüler für "Revolution Bildung" ++ Bildung in Deutschland: Soziale Herkunft entscheidet über Zukunft ++ "Mach meinen Kumpel nicht an": Wettbewerb "Gelbe Hand" startet wieder ++
Das neue BBiG bringt Verbesserungen für Auszubildende und für das Ehrenamt im Prüfungswesen und es wird versucht die berufliche Fortbildung aufzuwerten. Zu wichtigen Themen, beispielsweise die Stärkung des Ausbildungspersonals oder die Förderung von Qualität von Aus- und Fortbildung, gibt es keine hinreichenden Verbesserungen. Und die Erwartung der Gewerkschaften, endlich die Praxisphasen des dualen Studiums in das BBiG aufzunehmen, wurden nicht erfüllt.Die IG Metall sieht entsprechend weiterhin Reformbedarf für die berufliche Bildung, deshalb: Nach der Reform ist vor der Reform. Die Enquetekommission Berufliche Bildung in der Digitalen Arbeitswelt arbeitet bereits an Handlungsempfehlungen und wird voraussichtlich Ende 2021 ihren Bericht vorlegen. Wir werden uns auch im Sinne des Entschließungsantrages im Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung weiter für deutliche Verbesserung hinsichtlich qualitativer und sozialer Standards für die berufliche Bildung einsetzen.
Lange Zeit spielten die Arbeitsschutzbehörden der Länder eine zentrale Rolle für die Gewährleistungvon Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Nach Jahrzehnten der Deregulierungund des Personalabbaus ist es um die Qualität der staatlichen Aufsicht jedoch schlecht bestellt.Die Risiken tragen die Beschäftigten. „Gute Arbeit kompakt“ gibt einen Überblick überdie aktuelle Situation.
Auf den ersten Blick ist es eine gute Nachricht, dass die Renten zum 1. Juli 2017 im Westen um 1,9 Prozent und im Osten sogar um 3,59 Prozent steigen. Doch bei näherer Betrachtung fällt auf: Die Rentenanpassung bleibt hinter der allgemeinen Lohnentwicklung zurück. Das zeigt die Notwendigkeit, spätestens nach der Bundestagswahl die Weichen in der Rentenpolitik neu zu stellen und den Sinkflug des Rentenniveaus endlich dauerhaft zu stoppen.“
Die jährliche Rentenanpassung steht zum 1. Juli dieses Jahres wieder an. Dies geschieht über eine Verordnungder Bundesregierung. Vorab wurden die Zahlen über die Medien bekannt. Im Jahr der Bundestagswahlwird die Rentenanapassung von 0,25 Prozent in den alten Bundesländern nicht einmal die Inflationsrate von1,5 Prozent ausgleichen! In Ostdeutschland stellt sich die Lage nur kurzfristig etwas besser dar.